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Versicherung & Kredite

Rechtsschutzversicherung: Braucht man sie wirklich?


Der Gang zum Anwalt ohne Kostenrisiko

Deutschland gilt als klagefreudiges Land. Ob ein Streit mit dem Vermieter über die Nebenkosten, eine unberechtigte Kündigung oder ein Autounfall mit unklarer Schuldfrage: Wer sein Recht durchsetzen will, muss oft tief in die Tasche greifen. Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt hierbei die Anwaltsgebühren, Gerichtskosten und Zeugengelder.

Die verschiedenen Bausteine

Eine Rechtsschutzversicherung ist meist wie ein Baukasten aufgebaut. Man wählt zwischen Privat-, Berufs-, Verkehrs- und Mietrechtsschutz. Für Autofahrer ist der Verkehrsrechtsschutz fast unverzichtbar, während Mieter in Großstädten oft vom Mietrechtsschutz profitieren.

Wartezeiten und Selbstbeteiligung

Wichtig zu wissen: Man kann eine Versicherung nicht erst abschließen, wenn der Streit schon brennt. Fast alle Verträge haben eine Wartezeit von 3 Monaten. Zudem empfiehlt sich eine Selbstbeteiligung (meist 150 oder 250 Euro), um die jährliche Prämie niedrig zu halten.

Die telefonische Erstberatung

Viele moderne Versicherer bieten eine kostenlose Anwaltshotline an. Oft lässt sich ein Problem schon durch ein kurzes Telefonat klären, ohne dass ein formaler Rechtsstreit eröffnet werden muss. Dies schont die Nerven und schützt vor einer Kündigung durch die Versicherung wegen zu vieler Schadensfälle.